Die PAO und der Strom

 Die PAO ist jetzt 30 Jahre und die Versorgung mit günstigen umweltfreundlichem Strom war von Anfang an ein Thema.

Bereits damals war das Verbrennen von fossilen Brennstoffen verantwortlich für sauren Regen und Feinstaub. Die Klimawirkung von CO2 wurde schon damals von einigen Wissenschaftlern erkannt, aber in der  Öffentlichkeit kaum diskutiert. Die Gefahr von Atomenergie wurde uns 1986 in Tschernobyl vor Augen geführt. Die Endlagerung von Atommüll war und ist heute immer noch unklar. Es wird auf jeden Fall teuer.

Bereits 1996 als in Schnaitsee die ersten Bürgerwindräder in der Region errichtet wurden haben wir uns damit auseinandergesetzt und dazu einen Infoabend veranstaltet.

Die erneuerbaren Energien im Aufwind

Als in den 2000er Jahren die Photovoltaik auf Dächern marktreif   wurde, war das natürlich auch ein Thema für uns. Und wer kein eigenes Dach hatte konnte auf Initiative der PAO in eine  Bürgersolaranlage auf dem Gemeindedach investieren.

 Aber auch die hohen Strompreise belasten die Bürger. Besonders die Grundversorgung war ist auch heute noch die teuerste Art, Strom zu beziehen.

2007 informierten wir über die Möglichkeiten auf günstigen Öko-Strom zu wechseln.

  2010: Die Bundesregierung legt Ziele für die Energiewende fest:

  • 35% erneuerbare Energien bis 2020
  • 80% bis 2050
  • Massive CO-Reduktion 

 Somit war das Thema Energie in der breiten Öffentlichkeit angekommen und auch die Gemeinden mussten handeln.

Als PAO war uns das schon lange klar. Wir waren mindestens 10 Jahre in der Zeit voraus.

 

Wo stehen wir heute?

In den letzten Jahren wurden Wärmepumpen und Elektroautos zum Stand der Technik. Aber nicht zuletzt die Fossil-Lobby fürchtet um ihre Gewinne und schürt Zweifel und Ablehnung. Wir luden Experten ein, boten aber auch ein Forum zum Erfahrungsaustausch um diese Zweifel zu zerstreuen und mitzumachen. Strom aus erneuerbaren Quellen ist heute schon häufig die günstigste Energiequelle und hat in der Stromerzeugung bereits einen Anteil von mehr als 50%.

Meine Heizkosten sind zu hoch und die alte Heizung ist in die Jahre gekommen. Was ist zu tun und wie pack ich es an, damit ich für mein Haus eine maßgeschneiderte Lösung bekomme.

Dazu haben wir Experten eingeladen und auch einen Obinger Bürger, der das bereits hinter sich hat, zu Wort kommen lassen.

Für viele ist E-Mobilität heute die günstigste und komfortabelste Möglichkeit Auto zu fahren. 

Andererseits werden wir durch viele Gerüchte verunsichert, sich für ein Elektroauto zu entscheiden. 

Sozial Media hilft hier nicht weiter. Je nachdem, in welcher Filterblase man befindet, bekommt man nur Argumente dafür oder dagegen.

Daher haben wir eine Möglichkeit geschaffen, dass E-Auto-Besitzer und Interessenten zusammenbringt um über die Praxis zu reden.

Was bringt die Zukunft?

Der Ausbau von Wind- und Solarstrom führt dazu, dass im aktuellen Strommix die CO2-Emissionen immer weniger werden. Jedoch haben wir in bestimmten Zeiten zu viel oder zu wenig Strom im Netz. Die Herausforderungen der Zukunft sind Speicher und das Anpassen des Verbrauchs an die Erzeugung.

Für uns in Obing sind deshalb die Themen Energiespeicherung, flexible Stromtarife, Smarte Stromzähler interessant. Dann können wir das Elektroauto dann laden, wenn der Strom fast nichts kostet. Es wird spannend.

Wir bleiben dran.